Die Akademien der Wissenschaften Schweiz im Überblick
Organisation
- Forschungsförderungsinstitution gemäss Bundesgesetz über die Forschung, Art. 9- Organisationsform: Verein
- 4 Trägerakademien: SCNAT, SAGW, SAMW, SATW
- 2 Kompetenzzentren: TA-SWISS, Science et Cité
Ausführliches Porträt der Akademien der Wissenschaften Schweiz
(pdf, 288.5 KB)
Zahlen
- Gründung: 6. Juli 2006- Aufnahme der Tätigkeiten: 1. Januar 2007
- Mitglieder (insgesamt): 162 Fachgesellschaften
- kantonale/regionale Gesellschaften: 29
- Einzelmitglieder: 430
- Budget 2011: 1.27 Mio
Präsident

Prof. Dr. Heinz Gutscher
Heinz Gutscher ist Ordinarius für Sozialpsychologie an der Universität Zürich. Er hat langjährige Erfahrungen in verschiedenen Bereichen der Sozialforschung. Seine Schwerpunkte sind: Funktion und Wirkungsweise von Prozessen sozialer Beeinflussung; sozialpsychologische Aspekte von Problemen der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung; Anwendung von sozialpsychologischem Know-how in aktuellen Themenfeldern wie Energie, Mobilität, Transport, Konsum, Abfall, Freizeit, Chancen und Risiken neuer Technologien, soziales Kapital etc.; Konzeption und Design sozialpsychologisch begründeter Interventionen sowie Grundlagenforschung und angewandte Forschung zu Risikowahrnehmung, Entscheidungen unter Risiko und Risikokommunikation.
Heinz Gutscher ist Ordinarius für Sozialpsychologie an der Universität Zürich. Er hat langjährige Erfahrungen in verschiedenen Bereichen der Sozialforschung. Seine Schwerpunkte sind: Funktion und Wirkungsweise von Prozessen sozialer Beeinflussung; sozialpsychologische Aspekte von Problemen der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung; Anwendung von sozialpsychologischem Know-how in aktuellen Themenfeldern wie Energie, Mobilität, Transport, Konsum, Abfall, Freizeit, Chancen und Risiken neuer Technologien, soziales Kapital etc.; Konzeption und Design sozialpsychologisch begründeter Interventionen sowie Grundlagenforschung und angewandte Forschung zu Risikowahrnehmung, Entscheidungen unter Risiko und Risikokommunikation.
Vorsitzender der Geschäftsleitung

Dr. Markus Zürcher
Markus Zürcher (*1961) studierte Schweizer Geschichte, Ökonomie und Soziologie an der Universität Bern und als Visiting Student an der University of Lancaster. Als Hilfsassistent und Assistent war er am Institut für Soziologie Universität Bern tätig, wo er 1994 unter der Leitung von Prof. C. Honegger in Geschichte promovierte. Seit 1995 ist er für die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften tätig, seit 2002 als deren Generalsekretär. Ein Nachdiplomstudium am Institut de hautes études en administration publique (IDHEAP) in Lausanne schloss er 1999 mit dem Master of Public Administration (MPA) ab. Lehraufträge für Soziologie und für Geschichte der Sozialwissenschaften nimmt er an den Universitäten Fribourg und Bern wahr. Wissenschaftsgeschichte, Forschungspolitik und New Public Management sind seine Interessensgebiete.
Markus Zürcher (*1961) studierte Schweizer Geschichte, Ökonomie und Soziologie an der Universität Bern und als Visiting Student an der University of Lancaster. Als Hilfsassistent und Assistent war er am Institut für Soziologie Universität Bern tätig, wo er 1994 unter der Leitung von Prof. C. Honegger in Geschichte promovierte. Seit 1995 ist er für die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften tätig, seit 2002 als deren Generalsekretär. Ein Nachdiplomstudium am Institut de hautes études en administration publique (IDHEAP) in Lausanne schloss er 1999 mit dem Master of Public Administration (MPA) ab. Lehraufträge für Soziologie und für Geschichte der Sozialwissenschaften nimmt er an den Universitäten Fribourg und Bern wahr. Wissenschaftsgeschichte, Forschungspolitik und New Public Management sind seine Interessensgebiete.
Geschichte
In Europa wurden die Akademien von Monarchen und Fürsten gegen die alleinige Autorität der Kirche und als Expertenorgane eingesetzt. Nicht so in der Schweiz. Hier stehen die erst seit den 1980er Jahren als Akademien bezeichneten vier Institutionen in der Tradition der gelehrten Gesellschaften. Sie entstanden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit dem Ziel, das Wissen zur Lösung der sich stellenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme einzusetzen und von ihnen ging im 19. Jahrhundert ein nicht zu unterschätzender Beitrag zur Nationenbildung aus.Ausführliche Geschichte als pdf
