News

Medienmitteilung 24.09.2020

Ein neues Schweizer Netzwerk zur Förderung der Reproduzierbarkeit wissenschaftlicher Studien

Im Juli 2020 wurde an Schweizer Hochschulen das Swiss Reproducibility Network (SwissRN) gegründet. Ziel des Netzwerks ist die Förderung von Qualität und Reproduzierbarkeit wissenschaftlicher Studien in der Schweiz.

«Viele wissenschaftliche Resultate, die veröffentlicht sind, erweisen sich im Nachhinein als nicht haltbar. Wir wollen Forschenden die nötigen Konzepte und Methoden vermitteln, um dem verstärkt vorzubeugen», sagt Leonhard Held, Professor für Biostatistik an der Universität Zürich.

Das Netzwerk wurde auf Initiative von Forschenden der Universitäten Bern, Genf und Zürich ins Leben gerufen.

Medienmitteilung 18.09.2020

2. Klimadialog Parteien und Wissenschaft

Zum zweiten Mal haben sich die Parteispitzen und Vertreter/innen der Wissenschaft im Rahmen des Klimadialogs zwischen Parteien und Wissenschaft am 18. September zu einem Austausch getroffen.

Das Ziel dieses Dialogs ist ein Austausch zum aktuellen Wissensstand in diesen Fragen. Damit soll die politische Entscheidungsfindung unterstützt werden. Politische Weichenstellungen werden hingegen nicht diskutiert. Der Dialog wurde von allen Seiten sehr geschätzt und soll in Zukunft weitergeführt werden. Zu den Inhalten der Gespräche erarbeiten die Akademien eine kurze Zusammenfassung, die in den nächsten Monaten zugänglich sein wird.

Zur Medienmitteilung

Medienmitteilung 17.09.2020

Prix Média und Prix Média Newcomer 2020

Mit einem interaktiven Erklärstück über Exoplaneten gewinnen Fabien Goubet und sein Team den Prix Média 2020. Die Preisjury zeigte sich beeindruckt von der Kreativität und der wissenschaftlichen Tiefe dieses Online-Beitrags zu Exoplaneten.

Den Prix Média Newcomer erhält Michelle Isler für ihren Text zum Geschlechterverhältnis in der Berichterstattung über die Corona Pandemie. Mit grosser Gewandtheit und selbst erhobenen Daten rückt sie eine Realität aus dem Alltag in unser Bewusstsein.

Zum Beitrag von Fabien Goubet, César Greppin, Paul Ronga und Isabelle Boudjkhi «Attraper une exoplanète, mode d’emploi»

Laudatio Prix Média

Zum Beitrag von Michelle Isler «Geschlechterverhältnis in der Krise?»

Laudatio Prix Média Newcomer

Point de presse 27.08.2020

Die Begrenzungsinitiative schadet Bildung, Forschung und Innovation

Die Schweizer Hochschulen und Organisationen der Forschungs- und Innovationsförderung lehnen die Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung» ab. Die Initiative gefährdet grundlegende Rahmenbedingungen des Denk- und Werkplatzes Schweiz.

Eine Annahme dieser Initiative hätte die Kündigung der Personenfreizügigkeit und somit auch das Ende des Forschungsabkommens mit der EU zur Folge. Um Spitzenleistungen erbringen zu können, sind die Schweizer Akteure aus Bildung, Forschung und Innovation (BFI) auf den freien Personenverkehr und die enge internationale Zusammenarbeit angewiesen.

1. Bilder der Point de presse
2. Bilder von Claudia Appenzeller
3. Bilder von Claudia Appenzeller

Prix Média Newcomer

Journalistischer Nachwuchs: Jede Stimme zählt

Sie hatten drei Monate Zeit, zu recherchieren, schreiben und filmen: Nachwuchsjournalistinnen unter 30 Jahren, die mit ihren wissenschaftsjournalistischen Projekten die Jury überzeugten. Jetzt liegen die Beiträge vor, und die Öffentlichkeit ist gefragt: Per Public-Voting wird der Prix Média Newcomer bestimmt und anlässlich der ScienceComm am 17. September in Solothurn verliehen.

Geben Sie Ihre Stimme ab
Zum Beitrag von Giulia Bernardi und Caroline Tanner: «Bilder des Selbst» – Webplattform «f3f3»
Zum Beitrag von Michelle Isler: «Geschlechterverhältnis in der Krise»
Zum Interview der Kandidatinnen

Stellungnahme und Medienmitteilung 14.07.2020

Revision des Energiegesetzes: Es fehlt eine umfassende Dekarbonisierungsstrategie

Die Änderungen des Energiegesetzes, mit denen der Bund das Klimaabkommen von Paris erfüllen will, sind zu begrüssen. Aber es braucht umfassendere Anpassungen. Das empfehlen die Akademien der Wissenschaften Schweiz in ihrer Stellungnahme im Rahmen der Vernehmlassung zur Gesetzesrevision.

Zur Stellungnahme

Netzwerk Future

Dossier: Die Schweiz und Horizon Europe

Was ist der Europäische Forschungsraum?
Welche Rolle spielt die Schweiz im europäischen Forschungsraum?
Warum sind die europäischen Forschungsrahmenprogramme einzigartig?
Wie kann sich die Schweiz an den europäischen Forschungsrahmenprogrammen beteiligen?

Diese und weitere aktuelle Fragen zur Bilanz und zur Zukunft des BFI-Bereichs beantwortet euch die Broschüre des Netzwerk Future.

Covid-19 Massnahmen 29.06.2020

Schutzkonzept der Akademien Schweiz

Das Ziel ist eine sukzessive Rückkehr ins HdA, sobald der Bund die Anweisung für Home Office lockert. Auch ist gemäss aktuellen Regelungen in Ausnahmefällen die Arbeit im HdA nach Anweisungen der/des Vorgesetzten möglich. Damit sichere Arbeitsbedingungen gewährleistet werden können, werden Maximalwerte für alle Räume des HdA definiert. Wir rechnen für eine längere Zeit mit einem Nebeneinander von Home Office und Arbeit im HdA.

Aktuell gilt: Wenn möglich Home Office.

Das Schutzkonzept der Akademien Schweiz stellt sicher, dass die vorgeschriebenen Massnahmen und Vorgaben des Bundesrates bei Lockerungen der Covid-19 Massnahmen im Haus der Akademien (HdA) eingehalten werden.

Schutzkonzept für das Haus der Akademien unter COVID-19
Schutzkonzept: Rahmenbedingungen und Inhalte

Jahresbericht 2019

Gemeinsam Ziele verfolgen

Was haben wir im Jahr 2019 erreicht? Der Jahresbericht der Akademien der Wissenschaften Schweiz zeigt Ihnen die Höhepunkte 2019 entlang der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der UN-Agenda 2030 auf.

Die SDGs ermöglichen es, die drängenden Herausforderungen beim Aufbau einer ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltigen Zukunft gemeinsam anzugehen. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz tragen mit ihrem Netzwerk zur Erreichung dieser Ziele bei.

Download (pdf)

Medienmitteilung 23.06.2020

Erstes Präsidium der Jungen Akademie Schweiz gewählt

Die Mitglieder der Jungen Akademie Schweiz haben an ihrer ersten konstituierenden Sitzung ihr Präsidium sowie mit Estefania Cuero die erste Sprecherin gewählt. Estefania Cuero möchte sich in ihrer einjährigen Amtszeit für die Bedürfnisse der Gesellschaft und der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einsetzen. Ein besonderes Anliegen sind ihr Diversität und Inklusion.

Das neu gewählte Präsidium der Jungen Akademie Schweiz besteht aus folgenden fünf Mitgliedern:

  • Estefania Cuero, Doktorandin, Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät,
    Universität Luzern, Sprecherin der Jungen Akademie Schweiz
  • BinBin Pearce, Oberassistentin, Departement für Umweltsystemwissenschaften,
    ETH Zürich, Vize-Sprecherin der Jungen Akademie Schweiz
  • Stefanie Boulila, Dozentin und Projektleiterin, Institut für Soziokulturelle Entwicklung, 
    Hochschule Luzern
  • Florian Egli, Doktorand, Gruppe für Energiepolitik,
    ETH Zürich
  • Lucas Mueller, Postdoc Wissenschaftsgeschichte, 
    Universität Genf
Download (pdf)

Medienmitteilung / Stellungnahme 18.06.2020

Gute Rahmenbedingungen für Bildung, Forschung und Innovation erhalten

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz setzen sich für gute Rahmen- bedingungen ein und warnen vor den gravierenden negativen Folgen der Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung» («Kündigungsinitiative»), die den Wissenschaftsplatz Schweiz langandauernd schädigen würde.

Der Wissens-, Forschungs- und Innovationsplatz Schweiz ist dank europäischer und internationaler Vernetzung und Kooperation weltweit führend. Das europäische Forschungsrahmenprogramm gibt Schweizer Forschenden seit 30 Jahren nicht nur Zugang zu Fördermitteln, sondern auch die Möglichkeit, sich mit den besten Forschenden zu messen. Ein Ja zur Kündigungsinitiative würde die Beschäftigung der klügsten Köpfe aus Europa einschränken und das Ende des Forschungsabkommens mit der EU bedeuten.

Download (pdf)

Medienmitteilung 12.06.2020

Klimadialog zwischen Parteien und Wissenschaft 2020

Die Parteispitzen und Vertreter/innen der Wissenschaft haben sich heute zum ersten Teil des Klimadialogs zwischen Parteien und Wissenschaft getroffen. Der Austausch wird an einem zweiten Anlass im Herbst vertieft. Die aktuelle Legislatur wird für die klimapolitischen Weichenstellungen der Schweiz entscheidend. Um das Abkommen von Paris umzusetzen, müssen die Treibhausgas-Emissionen gesenkt und die Folgen des Klimawandels gemindert werden.

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben auf Anregung der Parteien zum Dialog zwischen den Parteien und der Wissenschaft eingeladen, um einen Austausch ausserhalb des politischen Tagesgeschäfts zu ermöglichen. Der erste Teil des Klimadialogs hat heute in Bern stattgefunden. Parteispitzen und Expert/innen aus der Wissenschaft haben sich entlang den von den Parteien eingegebenen Leitfragen zu den Themenblöcken «Dekarbonisierung des Energiesystems» und «Land- und Forstwirtschaft, Biodiversität, Ökosysteme» ausgetauscht. Ein zweiter Teil des Klimadialogs wird im Herbst stattfinden.

Download (pdf)

SWISS ACADEMIES FACTSHEETS 08.06.2020

Gene Drives: Nutzen, Risiken und mögliche Anwendungen.

Gene Drives sind genetische Elemente, welche die Vererbungsrate eines bestimmten Merkmals bei sich sexuell fortpflanzenden Organismen erhöhen. Sie können verwendet werden, um eine Eigenschaft in freilebenden Populationen zu verbreiten und diese dadurch zu verändern oder zu reduzieren. Da sich Gene Drives verbreiten, indem sie von einer Generation zur nächsten vererbt werden, könnten sie in Populationen langfristig bestehen bleiben.

Die Fähigkeit von Gene Drives sich zu verbreiten, könnte grosses Potenzial für unterschiedlichste Anwendungsfelder bieten, etwa wenn es darum geht, Krankheitsüberträger, invasive Arten, landwirtschaftliche Schädlinge und Fressfeinde seltener Arten zu bekämpfen. Allerdings kann der kontrollierte Umgang mit Gene Drives eine Herausforderung darstellen, sodass diese möglicherweise neue Umweltrisiken mit sich bringen würden. Die Bewertung, die Verteilung von Risiken und Nutzen sowie die Tatsache, dass Gene Drives als besonders tiefgreifender Eingriff in die Natur angesehen werden können, werfen neue ethische Fragestellungen auf.

Download (pdf)

Wichtige Mitteilungen 15.05.2020

Schutzkonzept für das Haus der Akademien

Der Bundesrat ist daran den Lockdown Schritt für Schritt zu öffnen. Aktuell gilt aber immer noch, wenn möglich im Home Office arbeiten.

Mit einem Schutzkonzept bereitet sich das Haus der Akademien auf eine sukzessive Rückkehr an den Arbeitsplatz vor, für den Fall, dass der Bund die Anweisung für das Home Office lockert. Damit sichere Arbeitsbedingungen gewährleistet werden können, werden Maximalwerte für alle Räume des Hauses der Akademien definiert, damit die Distanz von 2 Metern eingehalten werden kann. Weitere Massnahmen sind Händehygiene, intensivierte Reinigung und Informationen. Wir rechnen für eine längere Zeit mit einem Nebeneinander von Home Office und Arbeit im Haus der Akademien. Aktuell werden nur Reservationen für Sitzungen entgegengenommen, von Personen, welche im Haus der Akademien arbeiten. Besuche im Haus der Akademien müssen vorher angekündigt werden. Für Sitzungen und Veranstaltungen gilt immer noch die maximale Gruppengrösse von 5 Personen. Wenn der Bundesrat die Vorgaben anpasst, wird das Schutzkonzept entsprechend ergänzt.

Stellungnahme 15.05.2020

Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz begrüssen den vorgeschlagenen Gesetzesentwurf um einen «Absenkpfad mit quantifizierten Reduktionszielen für die Risiken beim Einsatz von Pestiziden» gesetzlich zu verankern. Insbesondere wird auch die Berücksichtigung von Bioziden begrüsst. Gleichzeitig werden aber verschiedene Anpassungen empfohlen.

Um einen kontinuierlichen Fortschritt zu erreichen bzw. die Risiken beim Einsatz von Pestiziden auch langfristig weiterhin möglichst zu reduzieren, wird es als sinnvoll erachtet ein Zwischenziel einer 50%-Reduktion bis 2027 zu setzen sowie ein möglichst hohes weiteres Ziel für ca. 10 Jahre später. Unabhängig von der Reduktion der Risiken erachten es die Akademien als zwingend, dass die numerischen Anforderungswerte der GSchV eingehalten werden. Um die Ziele zu erreichen, sind ein transparentes und umfassendes Monitoring sowie zielorientierte und wirksame Massnahmen notwendig. Ebenso sind bereits jetzt Überlegungen, Massnahmen und deren Kommunikation wichtig, wie vorgegangen werden soll, wenn die Ziele nicht erreicht werden würden.


Medienmitteilung 13.05.2020

Die ersten 29 Mitglieder der Jungen Akademie Schweiz sind gewählt

Der Vorstand der Akademien der Wissenschaften Schweiz hat die ersten 29 Mitglieder der Jungen Akademie gewählt. Sie zeichnen sich aus durch ihr persönliches Profil, ihre Motivation und ihr hohes Interesse an inter- und transdisziplinärer Zusammenarbeit. Sie repräsentieren während fünf Jahren den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Schweiz und werden die neu gegründete Junge Akademie Schweiz mitgestalten.

Die Schweiz schliesst sich damit einem weltweiten Netzwerk von über 40 Jungen Akademien an, die eng miteinander im Austausch stehen und sich gegenseitig inspirieren. Die Junge Akademie setzt sich zusammen aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 25 verschiedenen Disziplinen, die an 15 verschiedenen Hochschulen und Universitäten tätig sind.

Mehr zu den Mitgliedern der Jungen Akademie Schweiz

Download (pdf)

Medienmitteilung 08.05.2020

Marcel Tanner ist ordentlicher Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz

Die Delegiertenversammlung wählt Marcel Tanner zum Präsidenten der Akademien der Wissenschaften Schweiz. Er übernimmt das Präsidium in der wichtigen Phase der Umsetzung der BFI-Botschaft 2021-24. Die Wissenschaft in den Dienst der Politik und der Bevölkerung zu stellen – dafür will er sich im Verbund der Akademien einsetzen. Aktuell tut der ehemalige Direktor des Tropen- und Public Health-Instituts dies auch als Mitglied der Covid-19 Task Force des Bundes.

Die Rolle und Stärke der Akademien sieht Marcel Tanner im Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Das breite Netzwerk, welches Wissenschaft und Non Profit Organisationen verbindet, will er nutzen.

Interview und Biographie

Download (pdf)

europäisches statement

Migration und Gesundheit: Aufruf zu effektiveren gemeinsamen Aktionen

Migration nimmt weltweit zu. In Europa ist die Situation trotz «Agenda on Migration» bei weitem nicht gelöst. Vor allem Gesundheitsprobleme in den Flüchtlingslagern entlang der griechischen Grenze verschärfen sich; mit dem Coronavirus droht eine weitere Verschlechterung. Vor diesem Hintergrund rufen Europas Akademien zur Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden, NGOs und Universitäten im Umgang mit den Herausforderungen. Die Bereitstellung von Gesundheitsdiensten für Migrantinnen und Migranten sowie Flüchtlinge soll erleichtert sowie die Sammlung verlässlicher Daten und einen Dialog zwischen den Disziplinen gefördert werden, um die Politik zu informieren und Mythen um Migration und Gesundheit zu bekämpfen.

ALLEA / FEAM Statement

Medienmitteilung 25.04.2020

Der Epidemiologe und Gesundheitsexperte Marcel Tanner erhält Ehrendoktorwürde der Universität Zürich

Marcel Tanner, Präsident a.i. der Akademien der Wissenschaften Schweiz und Präsident der Akademie der Naturwissenschafen gehört zu den profiliertesten Gesundheitsexperten der Schweiz.

Seine Beiträge auf dem Gebiet der globalen Gesundheit, der Infektionsbiologie und Malariaforschung und der Stärkung von Gesundheitssystemen speziell in Afrika und Asien machten ihn weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Am 25. April 2020 verleiht ihm die Universität Zürich im Rahmen des Dies academicus die Ehrendoktorwürde.

Download (pdf)

Interview - Mike S. Schäfer 23.04.2020

«Wissenschaftsjournalismus ist wirklich systemrelevant»

Weshalb die Schweiz auf einen starken Wissenschaftsjournalismus angewiesen ist, zeige sich in der Coronakrise besonders deutlich, erklärt Mike S. Schäfer von der Universität Zürich im Interview. Er leitet eine Expertengruppe der Akademien, die im 2021 Empfehlungen für langfristig tragfähige Lösungen auch für den Wissenschaftsjournalismus präsentieren wird.

Download (pdf)

Statement 22.04.2020

Research integrity even more important for research during a pandemic

Research integrity remains crucial in the COVID-19 crisis, given the need for robust, evidence-based conclusions, according to the European Network of Research Integrity Offices (ENRIO).

The COVID-19 pandemic has rightly stimulated much research, both of a medical and non-medical nature. Governments, institutions and the public expect from researchers credible data and reliable conclusions on which they can confidently base momentous policy decisions about healthcare, economics and society.
As a network of research integrity organisations from across Europe, we now urge the research community to respect the highest integrity standards in performing and reporting research for the benefit of humanity now and in the future.

Zum Statement

WICHTIGE MITTEILUNGEN 09.04.2020

Coronavirus: Informationen und Massnahmen

Bis 26. April 2020 sind gemäss Bundesrat alle Anlässe verboten.

Sitzungen sollen nach Möglichkeit virtuell durchgeführt werden.

  • Teilnehmende sollen während dringend notwendigen Sitzungen Abstand voneinander halten.
  • Es dürfen nie mehr als 5 Personen in einem Raum sein.
  • Sitzungen, die von Externen verantwortet werden, sind im Haus der Akademien vorderhand nicht mehr erlaubt und werden zum Schutz der Mitarbeitenden abgesagt.
Organisatoren von dringend notwendigen Sitzungen sind verpflichtet:
  • Besonders gefährdete Personen auf das potenzielle Risiko aufmerksam machen.
  • Überallgemeine Schutzmassnahmen wie Händehygiene, Abstand halten oder Husten-und Schnupfenhygiene informieren, etwa durch das sichtbare Aufhängen der offiziellen Flyer des Bundesamtes für Gesundheit.
  • Die räumlichen Verhältnisse so anpassen, dass die Hygienemassnahmen eingehalten werden können. Es dürfen nie mehr als 5 Personen in einem Raum sein.
  • Sicherstellen, dass Personen, die krank sind oder sich krank fühlen, die Sitzung nicht besuchen.
Organisatoren von Sitzungen informieren die Teilnehmenden über diese Anweisungen mit dem Infoblatt «Coronavirus: Wichtige Informationen für Teilnehmende an Veranstaltungen»

Mitteilung 02.04.2020

National COVID-19 Science Task Force

Beim Point de Presse vom 2. April hat Matthias Egger, Präsident der Covid-19 Task Force des Bundes die Mitglieder des Advisory Panels und Verantwortliche der neun Expertengruppen vorgestellt.

Die Covid-19 Task Force will das Engagement von hochmotivierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bündeln und Grundlagen für Entscheide der Bundesbehörden erarbeiten.

Marcel Tanner, Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz, ist Mitglied des Advisory Panels und leitet die Expertengruppe Public Health.

Weitere Informationen

Mitteilung 01.04.2020

Coronavirus: Bund setzt Wissenschaftliches Beratungsgremium ein

Der Bund will das Potenzial der Schweizer Wissenschaftsgemeinschaft in der aktuellen Krise noch stärker nutzen und gemeinsam mit ihr den besten Ansatz zur Bewältigung der Pandemie finden. Dafür setzt er eine Task Force ein, in der die ganze Hochschullandschaft mit Forscherinnen und Forschern vertreten ist.

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz fühlen sich geehrt, zu dieser Task Force beizutragen.

Weitere Informationen

Tipps für Schule und Freizeit zuhause 26.03.2020

Hirnfutter und fundierte Unterhaltung

Kinder, die sich zuhause langweilen? Lust auf Abwechslung vom Tele-Studium oder vor den Skype-Meetings? Die Akademien Schweiz haben verschiedene (Online-)Angebote, mit denen sich die Zeit im homeoffice, in der homeschool oder im privaten Rückzug sinnvoll und unterhaltsam gestalten lässt.

Lassen Sie sich inspirieren!

Zum Angebot

Zum Newsletter

Internationale Stiftung Balzan Preis 25.03.2020

Aufrichtiges Beileid zum Tod von Enrico Decleva

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz sind zutiefst betrübt über die Nachricht des Todes von Enrico Decleva und sprechen der Balzan Stiftung und seinen Angehörigen ihr aufrichtiges Beileid aus.

Enrico Decleva wird uns in Erinnerung bleiben, insbesondere sein scharfer Verstand, seine ausserordentliche Weitsicht sowie seine feinsinniger Natur. Diese Qualitäten ermöglichten es ihm, Personen verschiedenster Disziplinen und Kulturen zusammenzubringen. So prägte er auch die Balzan-Stiftung und wurde in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene geschätzt.

Weitere Informationen hier

Medizin-ethische Richtlinien der SAMW

Covid-19-Pandemie: Richtlinien für Triage auf Intensivstationen

Aufgrund des Tempos, mit dem sich das Coronavirus (SARS-CoV-2) verbreitet, ist eine ausserordentliche Lage eingetreten, die zu einem Massenzustrom von Patientinnen und Patienten in die Akutspitäler führen wird. Die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) und die SAMW veröffentlichen gemeinsame Richtlinien für Rationierungsentscheidungen auf Intensivstationen.

Die Belastung für das medizinische Personal auf den Intensivstationen (IPS) ist sehr hoch. Umso wichtiger ist es, dass gesamtschweizerisch vergleichbare Kriterien für die Aufnahme und den Verbleib der Patienten auf der IPS zur Anwendung kommen. Die neuen Richtlinien schaffen diese Basis. Die Richtlinien ergänzen die SAMW-Richtlinien «Intensivmedizinische Massnahmen» (2013). Covid-19-Erkrankte und andere Patienten, die intensive Pflege benötigen, werden nach denselben Kriterien behandelt.

Richtlinien «Covid-19-Pandemie: Triage von intensivmedizinischen Behandlungen bei Ressourcenknappheit » (2020)

Richtlinien «Intensivmedizinische Massnahmen» (2013)

WICHTIGE MITTEILUNGEN 20.03.2020

Coronavirus: Informationen und Massnahmen


Der Bundesrat appelliert an die Bevölkerung: Haltet die Regeln konsequent ein.

Neu dürfen im öffentlichen Raum nur noch maximal 5 Personen zusammen sein und auch diese müssen die Minimaldistanz von zwei Metern einhalten.

Bis 19. April 2020 sind gemäss Bundesrat alle Anlässe verboten.

Sitzungen sollen nach Möglichkeit virtuell durchgeführt werden.

  • Teilnehmende sollen während dringend notwendigen Sitzungen Abstand voneinander halten.
  • Es dürfen nie mehr als 5 Personen in einem Raum sein.
  • Sitzungen, die von Externen verantwortet werden, sind im Haus der Akademien vorderhand nicht mehr erlaubt und werden zum Schutz der Mitarbeitenden abgesagt.
Organisatoren von dringend notwendigen Sitzungen sind verpflichtet:
  • Besonders gefährdete Personen auf das potenzielle Risiko aufmerksam machen.
  • Überallgemeine Schutzmassnahmen wie Händehygiene, Abstand halten oder Husten-und Schnupfenhygiene informieren, etwa durch das sichtbare Aufhängen der offiziellen Flyer des Bundesamtes für Gesundheit.
  • Die räumlichen Verhältnisse so anpassen, dass die Hygienemassnahmen eingehalten werden können. Es dürfen nie mehr als 5 Personen in einem Raum sein.
  • Sicherstellen, dass Personen, die krank sind oder sich krank fühlen, die Sitzung nicht besuchen.
Organisatoren von Sitzungen informieren die Teilnehmenden über diese Anweisungen mit dem Infoblatt «Coronavirus: Wichtige Informationen für Teilnehmende an Veranstaltungen»

WICHTIGE MITTEILUNGEN 17.03.2020

Coronavirus: Informationen und Massnahmen im Akademienverbund


Alle Anlässe sind gemäss Bundesrat bis zum 19. April 2020 verboten.


Wegen des Coronavirus hat die Geschäftsleitung der Akademien der Wissenschaften Schweiz verschiedene Massnahmen beschlossen, die ab sofort für den Akademienverbund und andere im Haus der Akademien tätige Organisationen gelten.

Sitzungen sollen nach Möglichkeit virtuell durchgeführt werden.

  • Teilnehmende sollen während dringend notwendigen Sitzungen Abstand voneinander halten.
  • Sitzungen, die von Externen verantwortet werden, sind im Haus der Akademien vorderhand nicht mehr erlaubt und werden zum Schutz der Mitarbeitenden abgesagt.
Organisatoren von dringend notwendigen Sitzungen sind verpflichtet:
  • Besonders gefährdete Personen auf das potenzielle Risiko aufmerksam machen.
  • Über allgemeine Schutzmassnahmen wie Händehygiene, Abstandhalten oder Husten und Schnupfenhygiene informieren, etwa durch das sichtbare Aufhängen der offiziellen Flyer des Bundesamtes für Gesundheit.
  • Die räumlichen Verhältnisse so anpassen, dass die Hygienemassnahmen eingehalten werden können.
  • Sicherstellen, dass Personen, die krank sind oder sich krank fühlen, die Sitzung nicht besuchen.
Organisatoren von Sitzungen informieren die Teilnehmenden über diese Anweisungen mit dem Infoblatt «Coronavirus: Wichtige Informationen für Teilnehmende an Veranstaltungen»

Home-Office
Um die Personenzahl im ÖV zu senken, Mitarbeitende zu schützen und unseren Beitrag zur Bewältigung der Pandemie zu leisten, sollen Mitarbeitende in der Regel im Home-Office arbeiten. Ausgenommen davon sind Personen, welche Tätigkeiten ausüben, für die eine Präsenz im Büro zwingend ist bzw. Personen, welche in Absprache mit der Leitung ins Büro kommen müssen.

Wichtige Mitteilungen 11.03.2020

Coronavirus: Informationen und Massnahmen im Akademienverbund

Wegen des Coronavirus hat die Geschäftsleitung der Akademien der Wissenschaften Schweiz verschiedene Massnahmen beschlossen, die ab sofort für den Akademienverbund und andere im Haus der Akademien tätige Organisationen gelten.

Veranstaltungen und Sitzungen eingeschränkt

  • Personen, die krank sind oder sich krank fühlen, dürfen an der Veranstaltung NICHT teilnehmen.
  • Bei Anlässen und Sitzungen mit bis zu 150 Teilnehmenden entscheiden die Leitungspersonen der einzelnen Akademien oder Kompetenzzentren über die Durchführung und eventuelle Massnahmen.
  • Anlässe und Sitzungen mit mehr als 10 Personen und unter Beteiligung von Personen, die nicht im Haus der Akademien arbeiten, sollen nach Möglichkeit nicht durchgeführt werden.
  • Teilnehmende sollen während Anlässen und Sitzungen Abstand voneinander halten.
  • Anlässe und Sitzungen, die von Externen verantwortet werden, sind im Haus der Akademien vorderhand nicht mehr erlaubt und werden zum Schutz der Mitarbeitenden abgesagt.
  • Bei Anlässen mit 150 bis 1000 Teilnehmenden ist eine Risikoanalyse in Zusammenarbeit mit den Behörden nötig.
  • Anlässe mit über 1000 Teilnehmenden sind verboten.

Die Teilnehmenden von Veranstaltungen werden vorgängig mit dem Infoblatt «Coronavirus: Wichtige Informationen für Teilnehmende an Veranstaltungen» informiert.

WICHTIGE MITTEILUNGEN 11.03.2020

Informationen des BAG zum Corona Virus

Hier finden Sie die Hinweise und Merkblätter des Bundesamts für Gesundheit.

Weitere Informationen finden Sie ebenfalls auf der Website des Bundesamts für Gesundheit.

AUFGEFALLEN BEI REATCH 28.02.2020
Bild: Pixabay / Gerd Altman

Coronavirus: Was sagt die Wissenschaft?

Freitag, 28. Feb 2020 18:15-19:45, EPFL, Salle SV 1717, 1015 Lausanne, Übertragungen via Livestream auf Deutsch in Zürich, Bern und auf youtube

Das neue Coronavirus ist in der Schweiz angekommen. Die Verunsicherung wächst und die Berichterstattung schwankt zwischen Alarmismus und Verharmlosung. Was wissen wir über dieses neue Virus? Was zeigen aktuelle epidemiologische Modelle zur Verbreitung, Ansteckung und Sterblichkeitsrate? Und wie verlässlich sind diese Modelle bereits? Der Epidemiologe Prof. Dr. Marcel Salathé informiert in einem Gastvortrag über aktuelle Zahlen und wissenschaftliche Hintergründe zum Covid-19.

Prof. Dr. Marcel Salathé führt das Digital Epidemiology Lab an der EPFL in Lausanne und verfolgte die Entwicklung der Coronavirus-Epidemie seit Beginn. Zudem ist Marcel Salathé auch im Beirat von reatch.

Mehr Informationen zu den Veranstaltungsorten und den Link zum Livestream finden Sie auf der Webseite von reatch

Medienmitteilung 26.02.2020

Energieforschung noch breiter ausrichten

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz begrüssen den heutigen Entscheid des Bundesrats, das Energieforschungsprogramm SWEET umzusetzen. Die allgemeine Richtung stimmt, sagt die erweiterte Energiekommission der Akademien.

Der Beitrag zur Realisierung der Energiestrategie 2050 könne jedoch verstärkt werden durch die ganzheitliche Betrachtung von technologischen, ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten. Der Einbezug der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik in die Forschungsaktivitäten sollte deshalb Bedingung sein.

Download (pdf)

AUSSCHREIBUNG 21.02.2020

Prix de Quervain 2020 für Polar- und Höhenforschung

Die Schweizerische Kommission für Polar- und Höhenforschung SKPH und die Schweizerische Kommission für die hochalpine Forschungsstation
Jungfraujoch SKJFJ vergeben gemeinsam den Nachwuchsförderpreis „Prix de
Quervain“.

Dieser wird 2020 auf dem Gebiet der Polarforschung ausgeschrieben, d.h.
zu Themen, welche die Polarregionen betreffen oder zwingend in diesen
entstanden sind.

Bewerbungsunterlagen (Deadline 30. April) und weitere Informationen

AUSSCHREIBUNG 13.02.2020

a+ Prix Média Newcomer und a+ Prix Média 2020

Mit dem a+ Prix Média werden exzellente wissenschaftsjournalistische Beiträge belohnt. Mit dem a+ Prix Média Newcomer werden drei Recherchebeiträge für die Umsetzung von wissenschaftsjournalistischen Beiträgen und ein Gewinnerpreis vergeben. Der Newcomer-Preis richtet sich an junge Talente, die zum Zeitpunkt der Eingabe das 31. Altersjahr noch nicht überschritten haben. Für Personen über dreissig werden drei Recherchebeiträge für die Umsetzung eines wissenschaftsjournalistischen Beitrags vergeben . Alle Medienkanäle sind zugelassen.

Bewerbungen können bis am 30. April (Prix Média Newcomer) bzw. bis am 15. Mai (Prix Média und Recherchebeiträge Ü30) an info@prixmedia.notexisting@nodomain.comch eingereicht werden.

Besuchen Sie die a+ Prix Média Webseite und erfahren Sie mehr!

Europa 12.02.2020

Nachhaltigkeit in Europa durch transdisziplinäre Forschung

Die Bewältigung der heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen, wie Klimawandel oder digitale Transformation, erfordert transdisziplinäre Ansätze und die Zusammenarbeit aller europäischen Länder in der Forschung. Dies bedarf des gemeinsamen Engagements akademischer und nicht-akademischer Akteure für die Ko-Produktion von Wissen und dessen effektive Umsetzung zum Nutzen der Gesellschaft. Anpassungen zur Förderung von mehr solchen systemischen Ansätzen erfordern auch Anpassungen in der Politik und bei Forschungsförderungsorganisationen.

Dies sind die Hauptbotschaften einer Veranstaltung mit Referentinnen aus der Schweiz, der OECD und Schweden. Die gemeinsam von den Akademien der Wissenschaften Schweiz und SwissCore organisierte Veranstaltung fand in der Schweizerischen Mission bei der EU in Brüssel statt.

Medienmitteilung 03.02.2020

Marcel Tanner ist Präsident a.i. der Akademien der Wissenschaften Schweiz

Ab dem 1. Februar ist Marcel Tanner Präsident a.i. der Akademien der Wissenschaften Schweiz. Er übernimmt das Präsidium in der entscheidenden Phase der Konkretisierung der Mehrjahresplanung 2021-24.

Gemeinsam und disziplinenübergreifend an gesellschaftlichen Herausforderungen arbeiten – dies ist ihm ein zentrales Anliegen. Als ehemaliger Direktor des Swiss TPH und Initiator von Programmen und Forschungspartnerschaften in Europa, Afrika und Asien hat er dies wiederholt in Tat umgesetzt.

JUNGE AKADEMIE SCHWEIZ

Call bis 29. Februar verlängert

Junge motivierte Nachwuchsforschende können sich bis Ende Februar bewerben! Mit ihrer Mitgliedschaft erhalten sie die Möglichkeit während 5 Jahren inter– und transdisziplinäre Projekte bis zu CHF 30‘000 umzusetzen.

Der Call ist neu bis Ende Februar 2020 offen. Gewünscht sind mehr Bewerbungen aus der französischen und italienischen Regionen der Schweiz.
Teilen und weiterleiten erwünscht!

Weitere Informationen

MEDIENMITTEILUNG 07.01.2020

Akademien Schweiz und SCNAT mit gemeinsamem Corporate Design

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz und die Akademie der Naturwissenschaften treten seit Anfang 2020 unter einem gemeinsamen Corporate Design auf. Damit machen sie die seit Jahren verstärkte Zusammenarbeit und transdisziplinäre Ausrichtung sichtbar.

19.12.2019

Wort zum Jahreswechsel

Gehört die Zeit zur Natur, wie die Gezeiten, oder zur Kultur, wie die Zeitmessung? Zu beiden. Wir können die Zeit nur in wiederkehrenden Intervallen wahrnehmen: Stunden, Tage, Monate und Jahre gab es schon im Alten Mesopotamien. Aber ob der Jahresanfang mit der Erneuerung der Überschwemmung, wie im Alten Ägypten („Jahr“ heisst dort „Pflänzchen“), des Frühlings, wie im alten Rom („April“ ist der Monat, der das Jahr „eröffnet“) oder der Heilsgeschichte, wie im christlichen „Advent“ zusammenfällt, scheint ausschliesslich eine Frage der Kultur zu sein.

Oder doch nicht? Es fällt nämlich auf, dass die verschiedenen Optionen immer mit einem spezifischen astronomischen Ereignis korrelieren: der Anfang der Nilüberschwemmung mit der erneuten Sichtbarkeit des Sternes Sirius, der April mit dem Äquinoktium, der Advent mit der Sonnenwende. Wir suchen Orientierung in einer Natur, die uns verbindet; wir finden sie in einer Kultur, die uns trennt.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit!
Antonio Loprieno, Präsident

Medienmitteilung 16.12.2019

Gründung der Jungen Akademie Schweiz

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz gründen die Junge Akademie Schweiz und schliessen sich einem weltweit erfolgreichen Netzwerk an. Nachwuchsforschende erhalten die Möglichkeit, inter- und transdisziplinäre Projekte umzusetzen. Der Call für die ersten Mitglieder startet heute und dauert bis Ende Januar 2020.

Website der Jungen Akademie Schweiz 

Medienmitteilung 03.12.2019

Stabwechsel im Präsidium der Akademien der Wissenschaften Schweiz

Nach seiner Wahl zum Präsidenten der Jacobs University in Bremen übergibt Prof. Dr. Antonio Loprieno das Präsidium an Prof. Dr. Marcel Tanner, Vizepräsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz und Präsident der Akademien der Naturwissenschaften. Antonio Loprieno wird das Präsidium der All Europan Academies (ALLEA) beibehalten. «Als Präsident der ALLEA werde ich mich weiterhin für die Schweizer Wissenschaftsgemeinschaft engagieren, indem ich die Brücken zwischen der Schweiz und Europa zu stärken versuche», sagt Antonio Loprieno. 

Prof. Dr. Marcel Tanner wird die Akademien in der entscheidenden Zeit der Vorbereitung der Umsetzung der Mehrjahresplanung 2021-24 als Präsident a.i. führen. Dass es für die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen Respekt, Offenheit, und eine interdisziplinäre Arbeitsweise braucht, hat er während seiner jahrzehntelangen Tätigkeiten in Forschungs- und Umsetzungspartnerschaften im öffentlichen und privaten Sektor in Europa, Afrika und Asien bewiesen.

MEDIENMITTEILUNG 25.11.2019

Ein Mix aus Massnahmen für eine wirksame Schweizer Klimapolitik

Mit der Totalrevision des CO2-Gesetzes stellt das Schweizer Parlament derzeit die Weichen für die zukünftige Klima- und Energiepolitik. Zwei Faktenblätter der Akademien der Wissenschaften Schweiz geben eine Übersicht über verfügbare Instrumente für eine wirksame Klimapolitik.

Das Faktenblatt «Instrumente für eine wirksame und effiziente Klima- und Energiepolitik» gibt einen Überblick über die marktwirtschaftlichen Instrumente, Regulierungen, Vereinbarungen und Informationsangebote und stellt dar, für welche Zwecke sich diese am besten eignen. Das Faktenblatt «Chancen und Auswirkungen einer CO2-Lenkungsabgabe auf Treibstoffe» beschreibt Steuerungsmöglichkeiten im Bereich Mobilität und erläutert insbesondere, wie sich diese sozial verträglich gestalten lassen und in Randregionen auswirken.


MEDIENMITTEILUNG BALZAN STIFTUNG 15.11.2019

Verleihung der Balzan Preise 2019 in Bern

Anlässlich der Balzan Preisverleihung im Bundeshaus überreichte Nationalratspräsidentin Marina Carobbio am 15. November 2019 die Balzan Preise an:

Jacques Aumont (Frankreich) für Filmwissenschaft,
Michael Cook (Grossbritannien) für Islamwissenschaft,
Luigi Ambrosio (Italien) für Theorie der partiellen Differentialgleichungen,
Forschergruppe des Deutschen Zentrums für Lungenforschung: Erika von Mutius, Klaus F. Rabe,
Werner Seeger und Tobias Welte
(Deutschland), für Pathophysiologie der Atmung: von der Grundlagenforschung zum Krankenbett.

Am 14. November 2019 fand das Interdisziplinäre Forum der Balzan Preisträger statt. Der Anlass wurde gemeinsam durch die Balzan Stiftung und die Akademien der Wissenschaften Schweiz organisiert.

Videoaufnahmen des Interdisziplinären Forums und der Preisverleihung gibt es hier.

Mehr Informationen

PUBLIKATION

Personalisierte Medizin. Grundlagen für die interprofessionelle Aus-, Weiter- und Fortbildung von Gesundheitsfachleuten

Personalisierte Medizin prägt die Prävention und Gesundheitsversorgung immer stärker. Die Erhebung und Auswertung von umfassenden Gesundheitsdaten wirft Fragen auf, die unterschiedliche Disziplinen herausfordern.

Die SAMW ist überzeugt, dass ein gemeinsames Basiswissen rund um Personalisierte Medizin essenziell ist und veröffentlicht deshalb Grundlagen für die interprofessionelle Aus-, Weiter- und Fortbildung von Gesundheitsfachleuten. Die Publikation fasst den aktuellen Wissensstand zusammen und soll als Nachschlage- und Referenzwerk dienen.

Medienmitteilung 07.11.2019

Atemwegserkrankungen in der Höhe und alpine Eiskernforschung: zwei junge Forschende erhalten den Prix de Quervain 2019

Michael Furian von der ETH Zürich erhält die Auszeichnung für seine Dissertation zur Höhentoleranz von Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenkrankheit. Sandra Brügger von der Universität Bern wird für ihre Doktorarbeit über die Nutzung von Eiskernen für ökologische Fragen geehrt.

Die Schweizerische Kommission für Polar- und Höhenforschung der Akademien der Wissenschaften Schweiz verleiht zusammen mit der Jungfraujochkommission der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz und der Stiftung für alpine Forschung den Preis für exzellente Hochgebirgsforschung. Prämiert werden zwei junge Forschende für ihre Dissertationen.

Medienmitteilung
Swiss Committee on Polar and High Altitude Research

Menschenrechte 22.10.2019

Appell zur Freilassung von zwei im Iran inhaftierten Wissenschaftlern

Die Delegierte für Menschenrechte der Akademien der Wissenschaften Schweiz appelliert an die iranischen Behörden, Dr. Fariba Adelkhah und Dr. Roland Marchal unverzüglich aus dem Evin-Gefängnis bei Teheran zu entlassen. Die beiden Wissenschaftler wurden Anfang Juni verhaftet, ohne dass gegen sie Anklage erhoben wurde, die eine erkennbare Straftat im Einklang mit dem Völkerrecht und internationalen Standards darstellen würde. Dr. Adelkhah und Dr. Marchal arbeiten am in Paris ansässigen Centre for International Studies (CERI) auf dem Gebiet der Anthropologie bzw. Soziologie.

Weitere Informationen: CERI WebsiteLe monde, Reuters

Die Delegierte für Menschenrechte

Preisverleihung 14.10.2019

Symposium zur Verleihung des Prix de Quervain 2019

Am Abend des 7. Novembers werden im Alpinen Museum in Bern zwei Arbeiten im Bereich Polar- und Höhenforschung prämiert:

- Dr. Sandra Brügger, Universität Bern, Eiskerngeschichten über vergangene Vegetations- und Landnutzungsdynamiken

- Dr. Michael Furian, Universität Zürich, Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung in den Bergen. Physiologische und klinische Veränderungen und deren Prävention.

Der Preis wird von der "Schweizerischen Kommission für Polar- und Höhenforschung" der Akademien der Wissenschaften Schweiz (A+), der "Schweizerischen Kommission für die hochalpine Forschungsstation Jungfraujoch" der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT), und der Stiftung für "Alpine Forschung Schweiz" gemeinsam verliehen.

Mehr Information

Zum Programm (pdf)

Europäisches Forschungsrahmenprogramm 14.10.2019

Exzellenz, Fairness und Offenheit in Horizon Europe: Aufruf der europäischen Akademien

Horizon Europe, das nächste EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, ist in der Endphase der Vorbereitungen. Im Rahmen letzter Konsultationen unterbreitet ALLEA (All European Academies) Vorschläge für Anpassungen.

Für die erfolgreiche Positionierung der europäischen Forschung in einem wettbewerbsfähigen globalen Umfeld nennt ALLEA folgende Elemente als von entscheidender Bedeutung: Exzellenz und ‘Blue-Sky-Denken’ durch erfolgreiche Instrumente, Forschungsmobilität durch Programme, faire und gleichberechtigte Mittelverteilung im Pfeiler ‘Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit’, ein Innovationsverständnis, das Interdisziplinarität unterstützt und den Wert der Geistes- und Sozialwissenschaften anerkennt, unabhängige, kritische und kontinuierliche Bewertung der ‘Missionen’ sowie eine breite Beteiligung der Assoziierten Länder.
Simona Pekarek-Doehler von der Universität Neuenburg hat das ALLEA Dokument mitverfasst.

ALLEA Statement “Delivering Horizon Europe”

Veranstaltung 09.10.2019

Zukunftstag 2019 im Haus der Akademien

Auch dieses Jahr öffnet das Haus der Akademien am nationalen Zukunftstag seine Türen für bis zu zwölf Kinder. Das Motto am 14. November lautet «Wissenschaftsjournalismus». Jedes Kind bekommt die Möglichkeit, an drei Workshops mehr über die Aktivitäten der verschiedenen Akademien zu erfahren. Die gesammelten Erfahrungen werden in Form einer Zeitung zusammengetragen und an einer Pressekonferenz den Eltern und Bezugspersonen vorgestellt.

Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf die Anmeldung Ihres Kindes per E-Mail an projects@akademien-schweiz.notexisting@nodomain.comch.

Neue Expertengruppe – Wissenschaftskommunikation 25.09.2019

Communicating Sciences and Arts in Times of Digital Media

Die Wissenschaftskommunikationslandschaft verändert sich und schafft neue Herausforderungen wie den ökonomischem Druck auf den Wissenschaftsjournalismus, die Pluralisierung von Akteuren und Formaten der "Wissenschaftskommunikation", sowie die Entstehung und Verbreitung digitaler Medien. Ziel der Expertengruppe ist es, den Status Quo & aktuelle Trends der "Wissenschaftskommunikation" in der Schweiz zu erfassen und Szenarien zur Verbesserung der "Wissenschaftskommunikation" zu entwickeln.

Weitere Informationen

Medienmitteilung 18.09.2019

Von Wissenschaft und Weltretter – Prix Média 2019

Mit dem Prix Média 2019 wird Mathias Plüss ausgezeichnet für seinen Beitrag «TUN SIE WAS! – eine Anleitung von A bis Z zur Rettung der Welt», erschienen im «Das Magazin» (No 13, 2019). Die Preisjury würdigt eine ungewöhnliche Herangehensweise des freien Wissenschaftsjournalisten an das Thema «Nachhaltigkeit».



Medienmitteilung

a+ Prix Média Website

MEDIENMITTEILUNG 13.09.2019

Wichtiger Schritt zur integralen Betrachtung von Landschaft und Natur

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz begrüssen das aktualisierte Landschaftskonzept Schweiz LKS. Es berücksichtigt aktuelle Herausforderungen und liefert eine integrale Betrachtungsweise von Landschaft, Natur und Kultur.

Die Akademien schlagen bei verschiedenen Zielen Anpassungen vor und betonen, dass konkrete Massnahmen folgen müssen. Zudem sollen sich auch Kantone und Gemeinden an den Grundsätzen und Zielen des LKS orientieren.

Medienmitteilung

The 2019 Balzan Prizes 10.09.2019

The names of the 2019 Balzan Prizewinners were announced

With a total amount of 3 Million CHF, the four Balzan Prizes are awarded to scholars and scientists who are distinguished in their fields on an international level. 

  • Jacques Aumont (France), Université de la Sorbonne Nouvelle (Paris-3)
    Film Studies
  • Michael Cook (UK), Princeton University (USA),
    Islamic Studies
  • Luigi Ambrosio (Italy), Scuola Normale Superiore di Pisa,
    Theory of Partial Differential Equations
  • Research Group Erika von Mutius, Klaus F. Rabe, Werner Seeger, Tobias Welte (Germany),
    Pathophysiology of respiration: from basic sciences to the bedside.
Their projects will be presented in Bern on 14th November at the Interdisciplinary Forum.

More information

Medienmitteilung & Stellungnahme 22.08.2019

Akademien fordern, die Forschung in der internationalen Zusammenarbeit besser zu nutzen

Armut, soziale Ungleichheit, globale Umweltprobleme, Pandemien: Die Schweiz soll ihre internationale Zusammenarbeit stärker auf Armutsbekämpfung und die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 ausrichten und die Wissenschaft dazu nutzen, ihren globalen Beitrag zu leisten. Dies fordern die Akademien der Wissenschaften Schweiz in ihrer Stellungnahme zur internationalen Zusammenarbeit. Dafür müsse die Schweiz die heute bestehenden, starken Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern in allen Aspekten der internationalen Zusammenarbeit umfassender miteinbeziehen. Die Akademien präsentieren über 50 umsetzungsreife Forschungsideen, welche die Erreichung der Agenda 2030 entscheidend unterstützen würden.

Medienmitteilung

Stellungnahme

SWISS ACADEMIES FACTSHEETS, VOL. 14. NO. 2, 2019 29.07.2019

Open Science zur Förderung des wissenschaftlichen Fortschritts und zum Nutzen der Gesellschaft

Ein neues Swiss Academies Factsheet enthält Empfehlungen zur Ausgestal- tung von Open Access und Open Data, damit diese den wissenschaftlichen Fortschritt fördern und der Gesellschaft in der Schweiz zugutekommen.

Zum Factsheet

Die Publikation wird an einer Podiumsdiskussion am Freitag, 13. September, im Haus der Akademien vorgestellt. Daran nehmen teil: Rafael Ball (ETH-Bibliothek), Christine Choirat (Swiss Data Science Center SDSC), Daniel Marty (Swiss Journal of Geosciences) und Franck Vazquez (Multidisciplinary Digital Publishing Institute MDPI).

Programm des Anlasses

World Conference of Science Journalists #WSCJ2019 – 02-04.07 02.07.2019

Swiss Science Lounge – #SwissScienceLounge

We are looking forward to welcoming you at the Swiss Science Lounge 02-04.07. The Swiss Academies of Arts and Sciences, FNS, ETH-Board, Swissnex network, EPFL, ETH-Zurich, University of Zurich, University of Geneva, University of Bern, University of Lausanne, University of Neuchâtel and University of Fribourg are partners for this event.

Jahresbericht 2018 28.06.2019

Der Jahresbericht 2018 ist da! «Gemeinsam gestalten»

Gesundheit und Alterung der Bevölkerung, Klima und Energie oder digitale Transformation – Erfolg versprechen- de Handlungsoptionen können nur gefunden werden, wenn verschiedene Disziplinen und Akteure zusammen- arbeiten.

«Gemeinsam gestalten» ist das Motto, welches die Einheiten des Verbunds genauso wie die Akteure in unserem Netzwerk verbindet.

Download (pdf)

ALLEA GENERAL ASSEMBLY & CONFERENCE 24.06.2019

Highlights of the 25th Anniversary of ALLEA - Summarised in a Mood Film

Particularly in the age of fake news, dialogue about science in society is crucial. Delegates of 60 Academies from 40 European countries met in Bern on May 8 and 9 with key actors in arts, science and politics.

Our mood film takes us back to the multi-faceted event, where critical inputs were also made within short interviews. The highlights are summarised in a short video. Please enjoy!

Watch the video

More information

Mehrjahresplanung 2021-2024 20.06.2019

Strategische Mehrjahresplanung 2021-2024

Mit dem Kernauftrag Wissenschaft und Gesellschaft und den strategischen Schwerpunkten Digitalisierung, Gesundheit und Nachaltige Entwicklung wollen die Akademien der Wissenschaften Schweiz 2021-24 einen Beitrag zur Lösung drängender Herausforderungen leisten.

Mit der Einführung der Globalbudgetierung ist im Akademienverbund erstmals eine gemeinsame Mehrjahresplanung für das gesamte wissenschaftliche Netzwerk der über 100’000 Mitglieder entstanden.

Download (pdf)

ALLEA General Assembly & Conference 13.05.2019

ALLEA Conference

The European Federation of Academies of Sciences and Humanities celebrated its 25th anniversary during the General Assembly on 8-10 May. The international conference was hosted by the Swiss Academies of Arts and Sciences.


More information
Videos recorded during the congress

MEDIENMITTEILUNG 01.05.2019

Rendez-vous mit der Wissenschaft statt Demo

Die schweizerische Antwort auf den weltweiten March for Science am 4. Mai wird eine Dialog-Veranstaltung am 6./7. September in Bern sein. Organisiert von reatch, der Stiftung Science et Cite und den Akademien der Wissenschaften Schweiz, laden Forschende zum Gespräch ein.

Zum Medienmitteilung

Stellungnahme 23.04.2019

Open Access

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz mit ihren Mitgliedern unterstützen das Prinzip von Open Access mit dem Ziel, freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen zu gewähren. Über ihre Netzwerke üben sie eine Vermittlungsfunktion zwischen den Fachgemeinschaften und den Policy-Institutionen in der Forschungsförderung aus.


Zu diesem Zweck wurden Grundsätze, Förder- und Unterstützungsmassnahmen definiert.

Zur Stellungnahme

MEDIENMITTEILUNG 11.04.2019

Insektenschwund in der Schweiz

Der Rückgang und die Gefährdung der Insekten sind wissenschaftlich breit dokumentiert und die wichtigsten Ursachen dafür sind bekannt. Die nationalen Roten Listen zeigen, dass auch in der Schweiz ein grosser Teil der Insektenarten gefährdet ist. Besonders dramatisch ist die Situation für die Insekten des Landwirtschaftsgebietes und der Gewässer.

Dies schreibt das Forum Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaften in einem am Donnerstag veröffentlichten Faktenblatt. Die Forschenden empfehlen, die Ursachen für den Insektenrückgang dringlich anzugehen.

Zum Medienmitteilung


Zum Faktenblatt (pdf, 6.0 MB)

International 10.04.2019

Europäischer Aufruf zur Wahrung akademischer Freiheit und der Autonomie von Universitäten

In einer gemeinsamen Erklärung fordern ALLEA (European Federation of Academies of Sciences and Humanities), EUA (European University Association) und Science Europe (Forschungsförderer) Regierungen und Behörden auf, die akademische Freiheit und die institutionelle Autonomie zu schützen. Die drei Organisationen appellieren eine Kultur zu fördern, in der freie Meinungsäusserung und offener Meinungsaustausch geschätzt werden sowie die akademische Freiheit von Forschenden, Dozierenden und Studierenden gewährleistet ist.

Die Erklärung folgt der Besorgnis über den zunehmenden politischen und sonstigen Druck auf Akademien und Hochschulen, insbesondere in Ungarn und in der Türkei. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz setzen sich mit ihrer Delegierte für Menschenrechte auf verschiedene Weise für den Schutz der akademischen Freiheit ein.

Erklärung von ALLEA / EUA / Science Europe

Menschenrechts-Engagement der Schweizer Akademien

05.04.2019

Pannel Diskussion zum Bericht «Dekarbonisierung der Mobilität»

Die Ziele der UN-Klimakonferenz in Paris können mit den bestehenden Massnahmen im Bereich der Mobilität nicht erreicht werden. Angesichts der Dringlichkeit der im neuen Bericht des European Academies Science Advisory Council (EASAC) «Decarbonisation of transport: options and challenges» hervorgehobenen Situation, wurden die verschiedenen Schlussfolgerungen des Berichts während einer Pannel Diskussion am 5. April 2019 im Haus der Akademien der Wissenschaften Schweiz besprochen.

«We need to initiate the changes now, otherwise aviation will kill it. To contain demand for motorized transport has to be an option». Konstantinos Boulouchos, Leiter der EASAC-Arbeitsgruppe «Decarbonisation of transport», Professor an der ETH Zürich und Präsident der Energiekommission der Akademien der Wissenschaften Schweiz

«Improve public transport is not the main solution. We need to decarbonize the road transportation». Roger Nordmann, Nationalrat und Präsident der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie UREK

«The report strengthens our international view and shows the urgency. In the energy strategy all the goals are named, but the measures are mostly still to be done». Benoît Revaz, Direktor des Bundesamts für Energie BFE

«I don’t think it is possible to replace the car with the rails. To decarbonize the road, electrification is the main issue». François Launaz, Präsident der Vereinigung Schweizer Autoimporteure auto-schweiz

Link zu EASAC-Bericht und Präsentation K. Boulouchos

STELLUNGNAHME 28.03.2019

Bundesgesetz über Tabakprodukte und elektronische Zigaretten: Grenzwerte sollen auf unabhängigen Daten basieren und internationale Standards nicht unterschreiten

Der E-TabPG vom 30. November 2018 lässt eine Ratifizierung der internationalen Konvention zur Kontrolle von Tabakprodukten nicht zu. Der Entwurf sollte aus Sicht der Akademien der Wissenschaft Schweiz deshalb so überarbeitet werden, dass er diesen international anerkannten und ausgehandelten Standards entspricht. Es ist gut dokumentiert, dass die Tabakindustrie viel Energie und Ressourcen aufgewendet hat, um Einfluss auf wissenschaftliche Studien und deren Ergebnisse zu nehmen. Umso wichtiger ist es, beim Erlass von nationalen und internationalen Regelwerken sicher zu stellen, dass diese auf unabhängigen und robusten wissenschaftlichen Grundlagen basieren. 

STELLUNGNAHME
Ousa Chea

Kritik an der Initiative «Tier- und Menschenversuchsverbot»

Mit der am 18. März 2019 eingereichten Eidgenössischen Volksinitiative «Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot» sollen in Zukunft Tierversuche und klinische Versuche mit Menschen verboten werden. Eine Annahme dieser Initiative würde den wissenschaftlichen Fortschritt, die wissenschaftliche Aus- und Weiterbildung und die medizinische Versorgung in der Schweiz gefährden.

Mehr Informationen

#ALLEA25YRS

Bald ist es soweit - der ALLEA Kongress rückt näher

Für den internationalen ALLEA Kongress, der vom 8. bis 10. Mai in Bern und Basel stattfindet, steigt die Teilnehmerzahl stetig.

Vergessen Sie nicht, sich hier zu registrieren.

Mikroplastik, Mondlandung oder ein Aperitif umgeben von tausendjährigen Kristallen, entdecken Sie das komplette Programm in unserem Flyer.

Flyer (pdf)

MEDIENMITTEILUNG 20.03.2019
CO2 Stockwerk Fotodesign AdobeStock

Neuer Bericht entwirft umfassenden Rahmen für eine klimaneutrale Verkehrspolitik

Die vorhandenen Instrumente der europäischen und schweizerischen Energiepolitik im Bereich der Mobilität reichen bei weitem nicht aus, um die Ziele des Übereinkommens von Paris zu erreichen. Dies besagt der am Mittwoch veröffentlichte Bericht «Dekarbonisierung der Mobilität» des europäischen Akademien-Verbundes EASAC, der von 18 Forschenden unter Leitung von Konstantinos Boulouchos, Professor für Energietechnik an der ETH Zürich und Präsident der Energiekommission der Akademien der Wissenschaften Schweiz, verfasst wurde. Der Bericht fokussiert auf den Strassentransport, der in Europa 72 Prozent des Treibhausgas-Ausstosses des Verkehrs ausmacht, und empfiehlt verschiedene zusätzliche Massnahmen.

Zur Medienmitteilung
Präsentation des Berichts an öffentlichem Anlass in Bern am 5. April
Zum Bericht (auf Englisch)

MEDIENMITTEILUNG
©je desto

Frühes Interesse an Naturwissenschaft und Technik wecken – Neue Inspirationen für Erziehungs- und Lehrpersonen

Die neue Publikation von 21 anschaulich aufbereiteten Spielideen für Kinder im Alter von 4-8 Jahren wird alle Erziehungspersonen von Kindern inspirieren, und zwar im Kindergarten, in der Primarschule, bei der ausserfamiliären Betreuung und an ausserschulischen Lernorten.

Damit schliesst das erste Projekt ab, welches die Akademien der Wissenschaften Schweiz mit dem Förderprogramm «MINT Schweiz» unterstützt haben.

Zur Medienmitteilung (pdf)
Zur Publikation
Bild 1 ©je-desto.ch
Bild 2 ©je-desto.ch

Ausschreibung

a+ Prix Média und a+ Prix Média Newcomer 2019

Sind Sie JournalistIn? Haben Sie einen spannenden Artikel über Wissenschaft geschrieben? Besuchen Sie mal unsere neue Webseite, damit Sie mehr über a+ Prix Média und a+ Prix Média Newcomer erfahren können. Bewerbungen können bis am 24. April 2019 eingereicht werden.

Link zur Webseite

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz anerkennen die wichtige Rolle der Medienschaffenden im Zeitalter der Digitalisierung mit Algorithmen, Fake News und Schreibrobotern. Mit dem a+ Prix Média sollen weiterhin exzellente wissenschaftsjournalistische Beiträge belohnt werden.

Ausschreibung

Prix de Quervain 2019

Mit einem Beitrag von CHF 5'000 belohnt der Preis junge Forscher für wissenschaftliche Projekte im Bereich der Polar- und Höhenforschung. Bewerbungen können bis am 31. Mai 2019 eingereicht werden.

Ausschreibung

Die Preisträgerinnen oder Preisträger erhalten zudem die Gelegenheit, die Ergebnisse ihrer prämierten Arbeiten im Rahmen eines öffentlichen Symposiums mit namhaften Referenten einem interdisziplinären Publikum vorzustellen.

Weitere Informationen

STELLUNGNAHME 11.03.2019
Photo by Richard Bell on Unsplash

Vernehmlassung zur Agrarpolitik ab 2022 (AP22+)

Die Akademien erachten eine deutliche Optimierung der Agrarpolitik als sehr wichtig, um die unerwünschten Auswirkungen auf Umwelt und Natur zu minimieren, die Produktionsgrundlagen der Landwirtschaft zu erhalten, die Wirtschaftlichkeit des Sektors zu steigern und grundsätzlich dessen Nachhaltigkeit zu verbessern.

Verschiedene Vorschläge schlagen eine geeignete Optimierungsrichtung ein, reichen aber nicht aus, um tatsächliche Verbesserungen und die formulierte Vision zu erreichen sowie den Verfassungsauftrag zu erfüllen. Viele der Vorschläge sind kaum einschätzbar, da ihre Wirkung von der Ausgestaltung der Instrumente abhängt und der Umgang mit Zielkonflikten nicht geklärt ist.

STELLUNGNAHME 28.02.2019

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz sagen «ja» zum institutionellen Abkommen

Die Offenheit der Schweiz und die Vernetzung auf europäischer Ebene insbesondere im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) sind wesentliche Erfolgsfaktoren für die ganze Schweiz und ihre Bevölkerung. Würde die Schweiz international den Anschluss verlieren, so hätte dies für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes und auch für die Zukunft des BFI-Standorts Schweiz verheerende Folgen. Angesichts der Dringlichkeit der Situation empfehlen die Akademien der Wissenschaften Schweiz dem Bundesrat, den vorliegenden Entwurf des Institutionellen Abkommens mit der EU zu Handen des Parlaments zu parafieren.

STELLUNGNAHME 31.01.2019
@Louis Reed auf Unsplash

Teilrevision der Einschliessungsverordnung

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz sind der Auffassung, dass die neuen Biosecurity-Bestimmungen grundsätzlich einen Beitrag zur Verhinderung von Missbrauch leisten können. Zudem rechnen sie damit, dass die neuen Regelungen mit einem für die Betriebe und Forschenden vertretbaren Mehraufwand umgesetzt werden können.

In ihrer Stellungnahme halten sie jedoch fest, dass grundsätzlich alle Mikroorganismen mit gentechnischen Methoden so verändert werden können, dass sie sich zu schädlichen Zwecken eignen. Bei der Risikoermittlung einer Forschungsaktivität sollte deshalb die verwendete Organismenart nicht im Zentrum stehen. Entsprechend wird vorgeschlagen, auf das Führen einer eigenen Liste von Organismen, die sich zum Missbrauch eignen, zu verzichten. Im Weiteren begrüssen die Akademien die verschiedenen Erleichterungen und Ausnahmen, etwa bei Diagnoseverfahren, sowie die neuen Kriterien für die Risikobeurteilung von gebietsfremden Organismen.

INTERNATIONAL 31.01.2019

All European Academies in Bern – Anmeldung ist jetzt möglich

Die Online-Anmeldung für den internationalen ALLEA Kongress vom 8. – 10. Mai 2019 ist offiziell eröffnet. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Science and Society in Present-Day Europe“. ALLEA und die Akademien der Wissenschaften Schweiz laden Sie herzlich ein, um über wissenschaftlichen Fortschritt und die Mitwirkung der Gesellschaft zu diskutieren.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der „Madame de Staël“-Preis an einen herausragenden Wissenschaftler verliehen, dessen Arbeit einen bedeutenden Beitrag zu den kulturellen Werten Europas und zur Idee der europäischen Integration leistet. Am letzten Tag findet ein exklusiver Ausflug nach Basel statt.

Link zur Anmeldung

International 28.01.2019

Eine Frage der Forschungsintegrität

Internationale Umfragen deuten darauf hin, dass Wissenschaft und Forschende ein hohes Mass an Vertrauen besitzen, aber eine Reihe von Entwicklungen stellen dies in Frage: Rechtspopulismus, Wissenschafts- verleugnung, soziale Medien und andere digitale Veränderungen, veränderte Praktiken wissenschaftlichen Arbeitens und Publizierens, fehlende Mittel für qualitativ hochwertigen Wissenschaftsjournalismus.

Drei Papiere der ALLEA (All European Academies) zu diesen Themen aus verschiedenen Blickwinkeln fordern die Wissenschaftsgemeinschaft auf, die Standards der Forschungsintegrität mehr denn je zu wahren. Diese Publikationen behandeln auch die Entwicklung neuer Instrumente zur Faktenprüfung und Qualitätskontrolle wissenschaftlicher Informationen im Internet und fordern politische Entscheidungsträger auf, Wissenschaft und wissenschaftliche Methoden zu unterstützen und wertzuschätzen. Vorgeschlagen werden ausserdem neue Mechanismen für Forschende, Journalisten und andere Forschungskommunikatoren zur Stärkung der Vertrauenswürdigkeit in die Wissenschaft, um eine demokratische digitale Gesellschaft zu fördern, in der das Vertrauen in Fachwissen verankert ist.

ALLEA Publikationen

17.01.2019
Naturhistorisches Museum Basel

Schweiz nutzt naturwissenschaftliche Sammlungen schlecht

Die Schweiz nutzt ihre mit über 60 Millionen Objekten umfangreichen naturwissenschaftlichen Sammlungen schlecht. Gegenwärtig sind nur 17 Prozent der Objekte digital erfasst und damit für wissenschaftliche Auswertungen wirklich zugänglich. Dies zeigt der Bericht «Nationale Bedeutung Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Schweiz» der Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT). Demnach braucht es einen Investitionsschub, damit Sammlungen eine effiziente Forschungsinfrastruktur werden.

Link zum Factsheet
Link zum Bericht


Abonnieren Sie den Email-Newsletter.

 

Forschungsmagazin «Horizonte»

Zur aktuellen Ausgabe
Horizonte abonnieren

Mitglieder der Akademien der Wissenschaften Schweiz

Kompetenzzentren:

Humanities and Social Sciences

Latest news by SAGW


Medical sciences

Latest news by SAMW

Technical sciences

Latest news by SATW

Dialog Science and Society

Latest news by Science et Cité

Technology assessment

Latest news by TA-SWISS

Akademien der Wissenschaften Schweiz
Haus der Akademien
Laupenstrasse 7
Postfach
CH-3001 Bern

Tel +41 (0)31 306 92 20
info@akademien-schweiz.ch

> Datenschutzbestimmungen